Haus ohne Makler verkaufen Dresden - was Sie wissen sollten
Privatverkauf in Dresden. Wann es funktioniert - und wann es teuer wird.
Haus ohne Makler verkaufen in Dresden: Pro, Contra und Realität
Haus ohne Makler verkaufen in Dresden: Pro, Contra und Realität
Was ein Privatverkauf wirklich kostet
Auf dem Papier sparen Sie die Provision. In der Realität entstehen aber Kosten, die viele unterschätzen: Energieausweis (200-500 Euro), professionelle Fotografie (300-800 Euro), Exposé-Erstellung (200-400 Euro), Portal-Inserate (100-300 Euro pro Monat), Zeit für Anrufe und Besichtigungen, ggf. Wertgutachten.
Wann Privatverkauf funktioniert
Privatverkauf kann sinnvoll sein, wenn Sie einen konkreten Käufer im Bekanntenkreis haben (Familie, Nachbar, Freund) und beide Parteien einig sind. Auch bei einfachen Standard-Objekten in Top-Lagen mit hoher Nachfrage funktioniert es manchmal.
Wann Privatverkauf teuer wird
Studien zeigen: Privatverkäufe erzielen typischerweise 5-12 Prozent niedrigere Preise als Makler-Verkäufe. Bei einem Haus für 500.000 Euro sind das 25-60.000 Euro - mehr als die Maklerprovision. Gründe: unrealistische Wunschpreise, schlechte Vermarktung, mangelnde Verhandlungs-Erfahrung, kein Bonitätscheck der Interessenten.
Was ein erfahrener Makler tatsächlich leistet
Realistische Preisbildung mit Marktvergleich, professionelle Aufbereitung, gezielte Käufer-Ansprache, Bonitätscheck der Interessenten, Verhandlungsführung auf Augenhöhe, rechtssichere Begleitung bis zum Notartermin. Kurz: Als Makler hole ich für Sie meistens deutlich mehr raus als die Provision kostet.
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Checkliste: Privatverkauf in Dresden realistisch prüfen
Checkliste: Privatverkauf in Dresden realistisch prüfen
Bevor Sie sich für oder gegen Makler entscheiden, klären Sie diese Punkte:
Habe ich Zeit?
- 3-5 Stunden pro Woche für Anrufe und Anfragen
- 10-30 Besichtigungstermine in 2-3 Monaten
- Verhandlungstermine mit ernsten Interessenten
- Notar-Vorbereitung und Termin
Habe ich die Expertise?
- Realistische Bewertung anhand Marktvergleichen
- Wissen über Steuern, Spekulationsfrist, Werbungskosten
- Verhandlungserfahrung gegen erfahrene Käufer
- Rechtssichere Vertragsgestaltung
Habe ich die Nerven?
- Anfragen von unseriösen Schnäppchenjägern
- Maklertricks von verdeckten Branchen-Insidern
- Käufer, die nach Besichtigung den Preis drücken wollen
- Stresssituationen bei Bonitätsprüfung
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Maklerprovision in Sachsen: Was Sie wirklich zahlen
Seit Dezember 2020 gilt in Sachsen die geteilte Maklerprovision. Bei Verkauf einer Immobilie an einen Privatkäufer wird die Provision zwischen Käufer und Verkäufer geteilt - jede Seite zahlt die Hälfte.
Typische Provisions-Höhe in Dresden: 7,14% inkl. MwSt. insgesamt, also 3,57% pro Partei. Bei einem Haus für 500.000 Euro zahlen Käufer und Verkäufer je 17.850 Euro.
Was Sie als Verkäufer dafür bekommen: Komplette Vermarktung von der Bewertung bis zum Notartermin, Bonitätsprüfung der Interessenten, Verhandlungsführung, rechtliche Begleitung.
Wann zahlen Sie keine Provision? Beim Verkauf an Bauträger oder bei vollständig privatem Verkauf ohne Makler. Aber: in beiden Fällen ist der Verkaufspreis oft niedriger.
Sieben Fragen, die Sie sich vor dem Privatverkauf stellen sollten
Sieben Fragen, die Sie sich vor dem Privatverkauf stellen sollten
2. Wie viel Zeit kann ich investieren? Realistisch 3-5 Stunden pro Woche über 2-3 Monate.
3. Habe ich die Verhandlungsstärke? Erfahrene Käufer kennen jeden Trick.
4. Kann ich Bonität prüfen? Ohne Bonitätsbestätigung sind Termine Zeitverschwendung.
5. Bin ich rechtssicher? Kaufvertrag, Mängelliste, Übergabeprotokoll - alles juristisch wasserdicht?
6. Was kostet meine Zeit wirklich? Bei 50€ Stundenlohn über 100h gerechnet schon 5.000€.
7. Was, wenn der Preis nicht erreicht wird? Plan B parat?

