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erstellt am 8. November 2019 um 12:50Uhr

10 Tipps, wie Sie Ihre Immobilie energieeffizienter gestalten

Umweltbewusstsein und Energieeffizienz sind Begriffe, mit denen Sie sich als Immobilienbesitzer unbedingt beschäftigen sollten. Durch gezielte Maßnahmen können Sie nicht nur für mehr Umweltverträglichkeit sorgen, sondern auch den Wert Ihrer Immobilie steigern und Kosten sparen.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen eine Reihe von Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihre Immobilie energieeffizienter zu gestalten.

1. Das Dach

Ein saniertes Dach mit Wärmedämmung kann eine Energieeinsparung von 30 % bringen.
Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 16.000 Euro. Eine Amortisierung erfolgt nach 20 – 25 Jahren.

2. Der Stromverbrauch

Wenn Sie Ihren Strom über eine Photovoltaikanlage generieren, belaufen sich die Kosten auf etwa 12.000 Euro. Die Energieersparnis beträgt 15 %. Mit einer Solartherme für Warmwasser können Sie 7 % einsparen. Aufbringen müssten Sie etwa 5.000 Euro.

3. Die Fassade

Um Ihre Fassade zu dämmen müssen Sie mit einem Kostenfaktor von etwa 18.000 Euro rechnen.
Die Sanierung rechnet sich nach etwa 20-25 Jahren und bringt eine satte Ersparnis von 24 %.

4. Der Heizkessel

Zuletzt profitieren Sie auch vom Austausch des Heizkessels. Hier liegt das Einsparpotential bei 20 30 %. Nach 15- 20 Jahren haben Sie die Investition getilgt und den Aufwand von etwa 8.000 Euro für die neue Heizung wieder erwirtschaftet.

5. Handwerkliche Tricks

Neben aufwändigen Sanierungsmaßnahmen können Sie aber auch mit kleinen handwerklichen Tricks für mehr Energieeffizienz sorgen. Wenn Ihre Fenster nicht mehr ganz abschließen und es zugig wird, dann können Sie diese ganz einfach mit einem selbstklebenden Dichtungsband versiegeln. Dies spart wertvolle Heizluft und senkt so effizient die Heizkosten.

6. Offene Rohrleitungen

Sollten sich in Ihrem Haus noch offene Rohrleitungen befinden, dann können Sie diese ganz einfach selbst dämmen, indem sie diese mit Mineralwolle oder Polyethylenschaum ummanteln. Diese Maßnahme ist kostengünstig und effektiv zugleich. Gleiches gilt für die Dämmung der Kellerdecke. Auch hier können Sie mit vorgenannten Werkstoffen für eine bessere Isolierung sorgen. Die Kosten halten sich auch hier mit etwa 2.000 Euro im Rahmen und lassen sich über niedrigere Verbrauchswerte bei der Heizkostenrechnung schnell wieder hereinholen.

7. Die Fenster

Neue Fenster bringen eine Energieeinsparung von ca. 5 – 10 % und rechnen sich nach 20-30 Jahren.
Die Kosten belaufen sich hier auf etwa 13.000 Euro.

8. Smart Home

Auch im Kleinen lassen sich Energie und Strom sparen. So werden heutzutage immer mehr Häuser in ein Smart Home umgewandelt. Das Bedeutet, dass die gesamte Technik zentral gesteuert wird. Hierzu können Sie sowohl das Handy als auch ein Tablet verwenden. Klassische Fernbedienungen fallen somit weg und bieten somit schon ein Einsparpotential. Neben der Steuerung der Technik können Sie mittels Smart Home aber auch Werte überprüfen. Dies kann beispielsweise die Raumtemperatur sein. Die Daten können einfach an den Hausbesitzer übermittelt werden. So lässt sich sowohl von zu Hause aus oder auch von unterwegs die Heizung regulieren. Auch Rollläden oder die Beleuchtung lassen sich bequem über entsprechende Apps steuern und anwählen, so dass sich hier der Stromverbrauch reduzieren lässt.

9. Der Keller

Wenn Ihre Immobilie über einen Keller verfügt sollten Sie auch hier die Decke dämmen.
So können Sie noch einmal 6 % sparen bei einem Kostenaufwand von etwa 2.500 Euro.

10.Dampfsperren

Weitere Tipps vom Fachmann sind zum Beispiel die Verwendung von Dampfsperren bei der Dämmung von Schrägdächern. Die Dampfsperre wird von innen komplett unter die Konstruktion gelegt. Dies verhindert, dass Feuchtigkeit von außen eindringt, in dessen Folge es zu einer Schimmelbildung kommen könnte. Daneben halten die Dampfsperren auch die Wärme im Inneren des Hauses.

Weitere allgemeine Tipps

Grundsätzlich müssen Sie darauf achten, dass sie die Neuerungsmaßnahmen und verwendeten Stoffe auf die bisher verwendeten Materialien abstimmen. Hierbei spielen unter anderem auch Aspekte des Brandschutzes eine wichtige Rolle.
Weiter müssen auch die Handwerker vernünftig koordiniert werden, so dass ein sinnvolles Zusammenspiel entsteht. Da bei einer Haussanierung unterschiedliche Bereiche betroffen sind, kommen auch verschiedenste Fachleute wie Fensterbauer, Maurer, Zimmermänner, Dachdecker oder Fassadenbauer zum Einsatz, deren Arbeiten ineinander übergreifen sollten, um Fehler zu vermeiden. Eine vorherige Planung bis ins Detail ist also unerlässlich. Es empfiehlt sich grundsätzlich, die Sanierungsmaßnahmen in einer bestimmten Reihenfolge durchzuführen.

Dabei sollte zunächst mit der Gebäudehülle angefangen werden, sprich dem Dach, den Fenstern, der Fassade, der Kellerdecke und der Haustür. Danach sollten Sie die Anlagetechnik wie den Heizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Heizkörper, Pumpen oder Abgasanlagen erneuern. Im dritten Schritt empfiehlt sich die Überarbeitung der geothermischen Anlage. Auch bei Einzelsanierungen sollten Sie immer die gesamte Wirkkette im Blick haben.
Zudem ist es wichtig, die Arbeiten nicht übereilt durchzuführen. Bestimmte Materialien benötigen einfach eine gewisse Zeit, bis sie zum Beispiel trocknen. Wird hier vorschnell gehandelt, entstehen Mängel am Bau wie Schimmelbefall.

Tipps für finanzielle Hilfsmittel

Der Staat unterstützt Modernisierungsarbeiten, die auf eine bessere Energieeffizienz hinwirken. Dabei ist es wichtig, moderne Baustoffe zu verwenden und auch bei der Haustechnik auf die neuesten Standards zu setzen. Die Umsetzung und Verarbeitung muss von Fachpersonal durchgeführt werden. Zuständig für die Vergabe von Fördermitteln ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die KfW. Die KfW vergibt beispielsweise Kredite zu besonders günstigen Konditionen, wenn diese für Sanierungsmaßnahmen im Rahmen einer Steigerung der Energieeffizienz verwendet werden.

Weitere Zuschüsse gibt es in Form von Tilgungszuschüssen oder Zuschussförderungen. Insgesamt hat die KfW fünf verschiedene Programme im Angebot. Dabei bietet die KfW beispielsweise das Programm „Energieeffizientes Sanieren“ an.

Hier kann der Antragsteller bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit erhalten. Für sogenannte Einzelmaßnahmen erhalten Sie bis zu 50.000 Euro. Die Förderung von Neubauten gilt derzeit für die Effizienzhausstandards 40 Plus, 40 und 55, welche seitens der KfW festgelegt wurden. Zudem gibt es sogenannte Bafa- Zuschüsse seitens des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Diese Zuschüsse werden regional verteilt. Wer einen Fachmann im Rahmen der Energieberatung beauftragen möchte, der kann einen Zuschuss über 800 Euro erhalten. Generell werden sowohl die Sanierung als auch der Austausch der Heizanlage gefördert. Sie können Zuschüsse für neue Heizungspumpen oder auch Warmwasser-Zirkulationspumpen bekommen.
Wer sich für den Einsatz von erneuerbaren Energien entscheidet, wird ebenfalls unterstützt. Beispiele hierfür sind die Implementierung einer Solarthermie-Anlage mit Warmwasserspeicher oder einer neuen Wärmepumpe.

 

Über den Autor
 

Rico Peuker Immobilienmakler Dresden
 
Mein Name ist Rico Peuker. Ich bin Immobilienmakler und Inhaber des Unternehmens RP Real Estate in Dresden. Ich setze mit meinem Know-how und meiner Erfahrung den Verkauf Ihrer Immobilie um.  
 
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